Was "wünschen" von "wollen" unterscheidet

Das Neue Jahr öffnet sich für unsere Wünsche, wenn wir wissen was wir wollen!

Wenn das Jahr in den letzten Zügen liegt, sind die einen emsig am Schaffen, die anderen lassen es eher gemütlich ausklingen. Für viele ist es jedoch die lang ersehnte Winterpause: Endlich Zeit für die Familie, Zeit zum Ausspannen, Zeit um in Urlaub zu gehen oder zwanglos zuhause am Kaminofen zu sitzen.

Außerdem lädt der Jahreswechsel dazu ein, sich Gedanken über die vergangenen und die kommenden 12 Monate zu machen. Was war gut gelaufen in diesem Jahr? Was sollte sich ändern im nächsten Jahr?
Formulieren Sie Ihre Ideen, denn das neue Jahr ist für alle Wünsche offen. Was würden Sie sich für das nächste Jahr am meisten wünschen, wenn Sie wüssten, dass dieser Wunsch erfüllt würde?

Schreiben Sie sich diesen Wunsch auf. Vielleicht haben Sie an einen geschäftlichen Erfolg gedacht, oder an einen ganz privaten Wunsch. Würden Sie sich auch in anderen Bereichen, beispielsweise im Bereich Fitness, Finanzen oder Familie etwas Besonderes wünschen?

Wünsche sind der Beginn von Veränderung. Damit es aber wirklich zur Erfüllung Ihres Wunsches kommt, verwandeln Sie gedanklich Ihren Wunsch in ein konkretes Wollen. Was genau wollen Sie dieses Jahr erreichen?
Merken Sie, dass es einen Unterschied macht, ob ich Sie nach einem Wunsch frage, oder danach, was Sie wirklich erreichen wollen? Wünschen fühlt sich oftmals entfernter an als Wollen, so als würde ich an einen entfernten Ballon denken, in dem ich gerne fahren würde. Ich kann mir das gut ausmalen, und ich fände es auch schön, das zu tun. Aber es findet nicht wirklich bei mir statt.
Formulieren Sie ein klares Wollen, so bringen Sie automatisch eine dazugehörende Handlung ins Spiel. Diese Handlung ist Ihr Einsatz, den Sie bereit sind für das, was Sie erreichen wollen, aufzubringen. Etwas zu wollen führt also direkt ins Handeln.
Ein Beispiel: Ich wünsche mir nächstes Jahr einen Umsatz von XT€. Ein schöner Wunsch, von dem ich hoffe, dass er sich erfüllen wird. Aber ich sehe diesen Wunsch weit weg von mir, irgendwo dahinschweben. Schön wenn dieser Wunsch zufällig bei mir halt machen würde. Von einer innigen Nähe zum gewünschten Umsatz XT€ kann ich allerdings nichts spüren.
Wie wirkt dagegen diese Formulierung: Ich will oder ich werde nächstes Jahr einen Umsatz von XT€ generieren. Hier steckt schon die Handlung mit drin: generieren. Aufträge holen. Projekte im Wert von XT€ verkaufen. Die Handlung macht es konkret. Das Wie rückt in den Vordergrund und ich stehe plötzlich mit einem konkreten Ziel mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen. Was ist machbar, wie kann ich genau vorgehen, welche Strategie kann mir helfen? Diese Fragen bringen mich Schritt für Schritt zu dem was ich wirklich will.
Verwandeln Sie also Ihre Neujahrswünsche in echtes Wollen.